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20.02.2012, 16:07 Uhr | Übersicht | Drucken
CDU steht zur kommunalen Energiewende - Göbel: „Bousonville soll substanzlose Pauschalkritik einstellen“

„Geht es den Grünen um Reiner Bousonville wirklich um die Sache, wenn sie anderen Parteien das Recht absprechen, sich positiv zur kommunalen Energiewende im Main-Kinzig-Kreis zu äußern?“, diese Frage stellt sich der stellvertretende Vorsitzende der CDU Main-Kinzig Patrice Göbel. In der CDU habe sich in den letzten Wochen und Monaten immer mehr der Eindruck verstärkt, dass die Grünen im Main-Kinzig-Kreis grundsätzlich jede Aussage kritisierten, die aus Reihen der Union getroffen wird. So sei kürzlich sogar der beschlossene Leitantrag der CDU „Frischer Wind für den Main-Kinzig-Kreis“ von den Grünen als „lächerlich und unglaubwürdig“ bezeichnet worden.



„Die CDU hat auf ihrem Parteitag anerkannt, dass es ein Fehler war, so lange an der Atomenergie festzuhalten. Die Delegierten haben sich stattdessen einstimmig dazu entschlossen, die Energiewende vor Ort positiv zu gestalten. Es ist schade, dass Herr Bousonville diesen Beschluss nicht einfach anerkennt, denn er müsste in seinem Sinne sein“, so Göbel. Für die CDU sei es nicht einfach gewesen, ihre eigene Programmatik zu korrigieren. „Das wir dies nun aber getan haben, ist ein Zeugnis von Größe und Stärke. Genau diese Größe ist bei Herrn Bousonville aber augenscheinlich nicht vorhanden, wenn er die CDU aufgrund ihres Bekenntnisses zur Energiewende auch noch kritisiert. Dem Fraktionschef der Grünen im Kreistag empfiehlt Göbel, sein eigenes Image zu überdenken.
„Herr Bousonville fällt nur durch substanzlose Pauschalkritik auf. Erst hatte er es auf den überaus erfolgreichen Bundesfreiwilligendienst abgesehen, jetzt ist ihm das CDU-Bekenntnis für erneuerbare Energien ein Dorn im Auge. Bei den Menschen bleibt damit nur dauerndes Gemeckere und eine unrühmliche Rolle im Twitterstreit um den Landtagsabgeordneten Daniel Mack im Gedächtnis. Ein solches Profil sollten die Grünen nicht weiter verfestigen“, rät Göbel.

Für alle, die sich selbst ein Bild von den Positionen der CDU Main-Kinzig rund um das Thema „Erneuerbare Energien“ machen wollen, hat Göbel noch einen Tipp parat. „Auf unserer Homepage haben wir unseren beschlossenen Leitantrag für jede Bürgerin und jeden Bürger zum Download zur Verfügung gestellt. Wir wollen über die Sache diskutieren und nicht wie Herr Bousonville längst vergessene Schlachten aus der Vergangenheit fortsetzen. Wir würden uns freuen, wenn die Grünen mit uns diesen Weg gemeinsam gehen würden“, so der stellvertretende Vorsitzende der CDU Main-Kinzig Patrice Göbel abschließend. Die Homepage der CDU Main-Kinzig ist im Internet unter der Adresse www.cdu-main-kinzig.de zu finden.


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