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09.10.2017, 10:43 Uhr
Wichtige Unterstützung durch das hessische Sozialbudget
Erschienen im Rahmen einer Kolumne in den Gelnhäuser Nachrichten am 07.10.2017
Viele soziale Maßnahmen werden in Hessen in kommunaler Trägerschaft oder von Sozialverbänden und Vereinen durchgeführt. Um dieses Engagement nachhaltig auszubauen, erhöht die Hessische Landesregierung die Mittel für das Sozialbudget um über 43% auf rund 100 Millionen Euro im kommenden Jahr und auf 118,5 Millionen Euro im Jahr 2019. Durch die massive finanzielle Aufwertung erhalten die Kommunen und die freien Träger eine Planungssicherheit vor Ort.
Landtagsabgeordneter Michael Reul
Dazu zählen beispielhaft wichtige Maßnahmen der Kommunen, etwa im Bereich der Kindergärten im Sinne der Sprachförderung oder der Frühförderstellen in den Landkreisen. Auch die Familienzentren leisten einen wichtigen Beitrag in der Beratung und Unterstützung vieler Familien im alltäglichen Leben. In unserer Region engagieren sich so zum Beispiel die Kinderinitiative Bad Orb e. V. oder das Mehrgenerationenhaus „Anton“ in Gründau als Familienzentren und sind Anlaufstellen für die Menschen. Zu begrüßen ist es, dass alleine in diesem Jahr 24 Familienzentren in Hessen neu eröffnet werden. Zu den Maßnahmen, die durch das Sozialbudget gefördert werden zählt auch eine passgenaue Förderung von Familien, die einer Unterstützung in ihren jeweiligen Lebenssituationen bedürfen. Bereits im Februar dieses Jahres wurde in diesem Zusammenhang die Kommission „Hessen hat Familiensinn“ erstmals einberufen, in der Verbände, relevante gesellschaftliche Gruppen aber auch Bürgerinnen und Bürger über notwendige Maßnahmen und Handlungsempfehlungen zu noch mehr Kinder- und Jugendfreundlichkeit in Hessen beraten. Im laufenden Jahr haben deshalb bereits drei Dialogforen getagt, ein weiteres wird unter dem Motto „Kinder und Jugendliche“ im Oktober stattfinden. Die Foren engagieren sich schon aufgrund ihrer Zusammensetzung nah am alltäglichen Leben der Familien. Dies macht die Arbeit nicht nur effektiv, sondern auch wertvoll. Aus diesem Grund stehen 1,5 Millionen Euro für die Umsetzung der dort festgelegten Maßnahmen zur Verfügung. Weiterhin stehen verstärkt die Frühförderstellen behinderter oder von Behinderung bedrohter Kinder im Fokus. Ein wichtiger Ansatzpunkt ist dabei die Integration dieser Kinder in allgemeinen Kindertagesstätten. In den nächsten zwei Jahren wird diese Förderung durch das Land deshalb um insgesamt eine Million Euro erhöht. Auch die seit 2002 bestehende „Sprachförderung im Kindergarten“ wird bis 2019 auf über 4,6 Millionen Euro aufgestockt, so dass das Sozialbudget insgesamt das Engagement der Träger zielgerichtet, bedarfs- und sachgerecht unterstützt.
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