News
13.02.2018, 12:08 Uhr
Transparent und offen für alle Mitglieder:
CDU legt Bewerberfahren zur Auswahl eines/r möglichen Kreisbeigeordneten fest
Die SPD Main-Kinzig hat Ende der vorletzten Woche dem CDU-Kreisverband Gespräche über eine mögliche politische Zusammenarbeit (Koalition) im Kreistag angeboten. Der geschäftsführende Kreisvorstand, der Fraktionsvorstand und die Kreistagsfraktion der Kreis Union haben Anfang letzter Woche hierüber beraten und einstimmig beschlossen, das Gesprächsangebot der SPD anzunehmen. „Bereits Anfang dieser Woche kamen die Vertreter beider Parteien zu einem ersten Gesprächstermin zusammen. Grundlage der Verhandlungen ist der Entwurf der Koalitionsvereinbarung aus dem Juni 2016, die seinerzeit nicht zustande gekommen war und den beide Partner aus ihrer Sicht ergänzen und aktualisieren werden“, erklären der Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion Michael Reul sowie der CDU-Kreisvorsitzende Johannes Heger und ergänzen: „Wir haben die Absicht, die Gespräche zu einem positiven Ergebnis zu bringen und für den Main-Kinzig-Kreis politische Verantwortung zu übernehmen.“
Sollte diese mögliche Koalitionsvereinbarung zustande kommen, werde über die Position eines/r hauptamtlichen Kreisbeigeordneten aus den Reihen der Union zu entscheiden sein. „Hierzu soll ein Verfahren angestoßen werden, das eine breite Einbindung der Stadt- und Gemeindeverbände unserer Partei vorsieht und allen Parteimitgliedern offensteht. Der Kreisvorstand hat die CDU-Kreistagsfraktion mit der Durchführung des Auswahlverfahrens beauftragt. Allen Mitgliedern werde ermöglicht, sich bei Interesse selbst zu bewerben. Innerhalb einer Frist bis zum 20. Februar 2018 wird dazu um eine kurze schriftliche Bewerbung gebeten und jeder Bewerber/jede Bewerberin wird die Möglichkeit erhalten, sich und seine/ihre politische Vorstellungen im Rahmen einer Fraktionssitzung vorzustellen. Die Abgeordneten, die im Kreistag den oder die Kreisbeigeordnete(n) zu wählen haben, werden dann über den Wahlvorschlag der CDU-Fraktion entscheiden“, erklärt der Fraktionsvorsitzende Michael Reul abschließend.